galerie kienzle & gmeiner

jonathan lasker

a week's work in the schwarzwald

 

6. april 2002 - 11. mai 2002

 

English version see below
 

Am 5. April 2002 eröffnet die Galerie Kienzle & Gmeiner eine Ausstellung Jonathan Laskers. Unter dem Titel "A WEEK'S WORK IN THE SCHWARZWALD" sind alle Bilder der ersten Ausstellung Laskers in Deutschland, 1984 in der Galerie Annette Gmeiner in Kirchzarten/Schwarzwald, versammelt.

Obschon alle Merkmale der malerischen Strategien des amerikanischen Künstlers schon vorhanden sind, zeigt das Ensemble die Anfänge Laskers als deutlich von europäischen Malereivorstellungen geprägt.

Lasker hatte sich damals bereits längere Zeit in Deutschland, England und Frankreich aufgehalten und eine intensive Kenntnis der, aus amerikanischer Sicht zweitrangigen und provinziellen, von ihm jedoch sehr geschätzten europäischen Nachkriegsabstraktion erworben.

Seit langem sind wir mit Jonathan Lasker in enger Verbindung. Einen Überblick über die Arbeiten der darauf folgenden Jahre bot 1997/98 eine Ausstellung in unserer Berliner Galerie. Nun gehen wir noch einmal in der Zeit zurück, indem wir eine Auswahl aus der ersten Hälfte der 80er Jahre präsentieren.

Das Werk Laskers entwickelte sich seit Beginn der 80er Jahre in seiner selbstreflexiven Geschlossenheit stetig auf die eigene Mitte hin und fand als echter Beitrag zur Geschichte der Malerei große Beachtung. Am Ende der 90er Jahre gab es zwei große Retrospektiven seiner Arbeiten in Europa und den USA, die als Wanderausstellungen ein großes Publikum fanden.
 

On 5 April 2002 the Galerie Kienzle & Gmeiner is opening an exhibition, entitled “A WEEK’S WORK IN THE SCHWARZWALD”, including all the paintings from Lasker’s first exhibition in Germany, in the Galerie Annette Gmeiner in Kirchzarten/Schwarzwald in 1984.

Although all Lasker’s characteristic painterly strategies are already present, the ensemble clearly shows the influence on the American artist’s early works of European ideas about painting.

At this time, Lasker had spent lengthy periods of time in Germany, England and France and acquired an intensive knowledge of post-war European abstraction – from the general American point of view a secondary, provincial tendency, but greatly admired by Lasker himself.

We have been in close contact with Lasker for a long time, and an overview of the years following this first show was provided by an exhibition in our Berlin gallery in 1997/1998. We now return in time with a selection of works from the first half of the 1980s.

Since the early 1980s, Lasker’s work, in its self-reflexive unity, has continually been moving towards its own centre, and has enjoyed considerable respect as a true contribution to the history of painting. In the late 1990s two travelling retrospectives of his work in Europe and the USA attracted large numbers of visitors.


Sammlung Kienzle